DRUM AND BASS BUNDESLIGA FINALE:

SV WERDER ONE NATION BREMEN
VS.
1. FCDNB KOMPRESSOR KÖLN
VS.
ZWIETRACHT BRAUNSCHWEIG
04.11.05
Brainklub (Bruchtorwall / Braunschweig)


In der restlos ausverkauften Brainklubarena erlebten alle Anwesenden eine unvergessliche Nacht. „Zwietracht Braunschweig“ hat es geschafft und hält Stolz den Meisterpokal in den Händen.

Die Meister: Mystic Dan & Ly.da Buddah

Nach 20 Heim- und Auswärtsspielen kämpften sich die Braunschweiger an die Spitze der Tabelle. Mit 2 Punkten vor dem Vizemeister SV Werder One Nation ging der Traum von der Meisterschaft in Erfüllung. Beim Treffen aller teilnehmenden Mannschaften zum Finale entwickelte sich bei saunaähnlichen Temperaturen ein rassiger Pokalfight. Schon beim Aufwärmtraining zeigten die anwesenden Mannschaften große Anstrengung an der Jägermeisterflasche.
Dirk D. & MC
SV Werder in Full Effect: Dirk D. & MC Temper

Motiviert durch die heftige Rotation von Sportzigaretten wurde das Spiel um 1.00 Uhr offiziell angepfiffen. Als erstes Team entfesselten die Bremer mit Ihrem Stürmer MC Temper und Libero Dirk D. ein Schützenfest. Wie entfesselt wurde mit Ravehits und big Liquid Tunes um sich geschossen. Als ob ein Kantersieg her musste spielte die Mannschaft wie aus einem Guss und stürmte ohne Gefangene zu nehmen. Teamchef Dirk frohlockte: „Gegen Braunschweig hat es jede Mannschaft schwer, aber Bremen als Rekordvizemeister sollte nie unterschätzt werden“.
Um 2.30 Uhr kam der große Moment der Pokalübergabe. Der Ehrenvorsitzende des deutschen Drum and Bass Bundes (DDBB) Hausen überreichte schwer betrunken in einer ergreifenden Zeremonie „Zwietracht Braunschweig“ den Meisterschaftspokal. Die Stimmung kochte auf dem Höhepunkt. Die Braunschweiger Ultras unter den Fans, bewaffnet mit Tröten, Trillerpfeifen und Mannschaftstrikots, machten Ihrem Ruf alle Ehre.
Der Abnutzungskampf der Saison war den Aktiven kaum anzusehen. Im Gegenteil, dank der Ideen des glänzend aufgelegten Ly.da´Buddah Vorfelder erspielten sich die Blau-Gelben Löwen klare Vorteile und kamen zu einem deutlichen Plus an Möglichkeiten. Nach dem Intro legte der Meister los, als wollten sie die anderen förmlich überrennen. Die Eintracht spielte nur noch im gegnerischen Strafraum und verwandelte mit dem lyrischen Topstürmer Mystic Dan nach belieben. Überglücklich spielte der 1. Ligameister im Rausch und ließ sich von den unglaublich lauten Fans mitreißen.
J Cut
Kölsche Frohnatur: J-Cut

Nach dieser intensiven Siegesorgie kamen die Gausböcke hinter die magischen Plattendreher. Der 3. Platzierte „1. FCDNB Kompressor Köln“ machte seinen technischen Nachteil ohne MC zu spielen durch großen Einsatz wett. Der Torregen hörte auch bei dieser sympatischen Mannschaft nicht auf. Man merkte J-Cut und Kolt Siewerts den Spaß an der Sache an.
Kolt Siewerts
Ohne MC, dafür mit Schnörres: Kolt Siewerts

Alle anwesenden Mannschaften boten zusammen mit den Fans eine mehrstündige Drum and Bass-Gala die keiner der Anwesenden vergessen wird.

Danke an die „Sportvereinigung Dead Metropolis Chemnitz“, die disqualifizierten „Torpedo Mannheim“ und an alle die geholfen haben die Bundesliga zu dem zu machen was sie ist.
Crowd Endspiel Drumandbass Bundesliga
Hübsche Hooligans

Ulrich (Klubbesitzer): "Das Endspiel geht in die Historie ein. Es hat noch nie so heftig von der Decke getropft. Wenn die Bremer in der nächsten Saison so viel Gas geben wie beim Saufen in der 3. Halbzeit sind sie der Toptitelfavorit."
Obelix (hardcore Jungelist): "Drum and Bass in Deutschland ist weiter als man denkt. Die mixen mindestens genau so gut und haben teilweise frischere Tunes am Start als die Inselaffen. Keep on pushing things forward...“

'06/'07: BRAUNSCHWEIG VS. MANNHEIM

'06: ENDSPIEL: BREMEN VS. KÖLN

'05: MANNHEIM VS. KÖLN
'05: CHEMNITZ VS. BRAUNSCHWEIG
'05: BRAUNSCHWEIG VS. BREMEN
'05: MANNHEIM VS. CHEMNITZ
'05: KÖLN VS. MANNHEIM
'05: BRAUNSCHWEIG VS. MANNHEIM
'05: BRAUNSCHWEIG VS. KÖLN
'05: BRAUNSCHWEIG VS. CHEMNITZ
ENDPSPIEL 2005